
1. Ursache vor der Reparatur klären
Kahle Stellen entstehen durch Trockenheit, Belastung, Krankheit, Schatten, Staunässe, Tiere oder Bauarbeiten. Bleibt die Ursache bestehen, verschwindet auch die neue Saat wieder. Prüfe deshalb Boden, Licht, Bewässerung und Nutzung.
2. Den Zeitpunkt wählen
Der Boden muss ausreichend warm sein und darf in der Keimphase nicht austrocknen. Im Frühherbst sind die Bedingungen oft günstig, solange noch genug Wärme vorhanden ist. Bei angekündigtem Frost oder großer Hitze ist Warten meist sinnvoller.
3. Fläche vorbereiten
- Abgestorbenes Material und Steine entfernen.
- Oberfläche mit Harke lockern.
- Starke Unebenheiten mit passendem Bodenmaterial ausgleichen.
- Fläche glätten, aber nicht hart verdichten.
4. Passende Mischung säen
Verwende eine Mischung, die zur vorhandenen Nutzung passt. Schattenrasen, Spielrasen und Nachsaatmischungen haben unterschiedliche Schwerpunkte. Teile Saatgut für gleichmäßige Verteilung und säe in zwei gekreuzten Richtungen.
5. Andrücken und wässern
Drücke die Saat mit Walze oder Trittbrett leicht an. Danach vorsichtig wässern, ohne Saatgut wegzuspülen. Die Oberfläche bleibt während der Keimung gleichmäßig feucht; lieber fein und kontrolliert als selten und mit starkem Strahl.
6. Erster Schnitt
Betritt die Fläche anfangs wenig. Der erste Schnitt erfolgt erst, wenn der Bestand kräftig genug ist. Verwende ein scharfes Messer und nimm nicht zu viel Höhe auf einmal weg.
Material für die Nachsaat
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